H028 Uraufführungen

Musik will gehört werden

Bei dieser Uraufführung freut sich Elisabeth als Zuhörerin dabei sein zu können, die Oper Wind von Alexander Moosbrugger.

https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/wind

Auf diese Uraufführung freut sich Elisabeth  als Cokomposer und Interpretin aktiv sein zu können, ein Auftragswerk des Festival für zeitgenössische Musik in Ried im Innkreis Hörsturm http://hoersturm.at/ mit dem Duo RecorderRecorder https://recorderrecorder.wordpress.com/  in Kooperation mit der Innviertler Künstlergilde.

Elisabeths Konzertdiplom Blockflöte in Zürich 19. Dezember 2000 mit Uraufführungen – Ihre ersten Erfahrungen damit – Erinnerungen dazu

Ein Uraufführungswerk war re j.j.j. von Georg Nußbaumer

Horch! Livemitschnitt der UA re j.j.j. bitte 03 re J.J.J. mp3 einspielen

Uraufführungen mit dem Duo Recordronik unter anderem …

Tinnitus oder dist[oːɐ̯]tion für 1 Grossbass- 1 Subbass- 2 Alt-blockflöten und Elektronik 

dem Duo Recordronik gewidmet, UA im Rahmen des 

Kurzkonzertes emotional soundmap 

Neue Musik, 1. April 2011, 19.00 Uhr, Kulturschloss Traun

Horch! Tonstudien Flageolett als Arbeitsfeedback für den Komponisten. Bitte mp3 Flageolett und mp3 Flageolett 2 einspielen.

Fragen an den Komponisten Periklis Liakakis zur Partitur des Stückes und seine Rückantworten…

Hallo Elisabeth! 

so, jetzt endlich kann ich dir schreiben. Also:

Elisabeth:

Sind die Ligaturen Artikulations oder Phrasierungsligaturen, oder im Ermessen des Interpreten?

Periklis:

Die Ligaturen sind als Artikulations Ligaturen gedacht, aber ich gebe gleich zu, manche sind irrsinnig lang! 

Daher würde ich vorschlagen: spiele diese die länger sind so wie sie dir besser passen 🙂 d.h. atme dort wo 

es weniger auffällig ist. ABER, eine Stelle wie z.B. t. 24 ist einfach tenuto zu spielen (Repetitionen).

Manchmal ist nicht ganz klar, ob ein Vorhalt  auch ein 1/4Ton tiefer sein soll, oder nicht, z.b. Takt 8 das G.

Danke! Sind jetzt ausgebessert (hoffe ich alle!) 

Takt 35 und 37 haben die gleiche Figur einmal nicht gebunden, einmal gebunden? Absicht?

Nein, ich hab’s einfach vergessen. :-))))) Ist jetzt korrigiert!

Die Voice Stimme liegt meistens unter der Instrumentalstimme, zumindest habe ich bis jetzt noch nie ein Stück gespielt, wo es umgekehrt war, das Auge fällt leichter nach unten als nach oben beim Lesen – aber, vielleicht kommt dadurch etwas “anderes” zustande? 

Die schreibe ich immer je nachdem wo sie klingt (drüber oder drunter) aber ist jetzt wie du sie magst.

doppeltes # (ich habe kein Zeichen dafür) ist ein 1/4 Ton höher als Dis (Takt 140)?

Ja!

Takt 185 der Schleifer mit a oder ais?

Mit a.

Die Artikulation ab Takt 207 sempre staccato oder nur an den angezeigten Tönen? also abwechselnd mit portato? 

Mir wäre es lieber die angezeigten Töne staccato zu machen, damit sich ein Kontrast ergibt. Es betrifft immer die normalen 16tel; sie spielen sich immer 

im Gegensatz zu den Triolen des Subbasses.

Die Glissandi mit den Klappen auf dem Bass kommen nicht so deutlich, wie du wahrscheinlich hören möchtest, am Besten geht das mit einem Ton, der nur mit der Linken Hand zu greifen ist, und mit der Rechten am Labium glissandiert, oder eben eher schwach.

Wenn ‘s nicht mit Labium gliss geht, dann einfach andeuten, (diese Stelle habe ich am meisten gefürchtet…)

Ihr kriegt bald von mir auch noch die Elektronik, sowohl als auch eine mp3 mit Sibelius-Blockflöten UND Elektronik. 

Lieben Gruss

Periklis

P.S. Ihr kriegt bald auch eine Version mit Sekundenangabe, falls ihr das Stück mit Stoppuhr spielen wollt.

Auch das kommt vor:

Ungehörte Kompositionen , abgesagte Uraufführungen wie das  Ulmer Oratorium

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Oratorium

verspätete, verschobene Uraufführungen wie “Erlöst Albert E.”, eine Einstein-Oper am Ulmer Theater

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/_treibgut_-des-donaufests-18384593.html

Antwort von Iris Lichtinger https://www.irislichtinger.com/ auf Elisabeths Fragen zu Erfahrungen und Erlebtem mit Uraufführungen:

Liebe Elisabeth,

…grundsätzlich liebe ich an Uraufführungen das Gefühl ein völlig unberührtes Feld betreten und prägen zu dürfen, vergleichbar den ersten Spuren im frischen Schnee. Meistens ist der Komponist anwesend, das ist auch überaus wichtig für die Motivation, Feedback und Spannung. Ein einziges Mal ist es mir  passiert, dass ich ein mir angetragenes Werk nicht uraufgeführt habe, weil sich sein Sinn mir nicht eröffnete. Zwei sehr besondere Uraufführungen gab es letzten Herbst -Winter 2019 für  mich: einmal die MOZART-FRAGMENT E von Enjott Schneider, dem MEHR MUSIK! Ensemble gewidmet, bei dem mein eigener Sohn Lysander den Knabensolo-Part hatte. https://www.enjott.com/werke/mozart-fragmente/ MOZARTFRAGMENTE_UA_Snap1 -4

Das zweite, recht spektakuläre war die Silly Symphony https://www.mozartstadt.de/de/veranstaltung/festkonzert-zum-300-geburtstag-leopold-mozarts-christian-tetzlaff-augsburger für drei Solisten und Sinfonieorchester von Moritz Eggerthttp://www.moritzeggert.de/index.php?reqNav=news&lang=en , zum großen Mozart-Festjahres -Beschluss in der vollbesetzten Augsburger Kongresshalle.Mit dem Komponisten selbst an der Seite den  Solopart zu spielen war schon klasse. Moritz hat drei Minuten bevor es auf die Bühne ging mir noch seine Wünsche bzgl einer Vogelpfeifen-Stelle  angetragen.

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